Haus am Schottentor: Nachnutzung steht fest

Die Premium-Immobilie am Schottentor wird zum Handels- und Bürohaus.

Innsbruck/Wien. Die Nachnutzung des traditionsreichen „Hauses am Schottentor“ ist geklärt. Der ehemalige Firmensitz der Bank Austria ist seit Sommer 2015 im Alleineigentum der Koch-Familienstiftungen. Durch die Übersiedelung der Bank Austria an den Praterstern ergab sich die Chance für eine neue Entwicklung der Premium-Immobilie am Schottentor.

Für die Nachnutzung des ehrwürdigen Gebäudes hat die Familie Koch auf eine Partnerschaft mit dem Immobilienentwickler PEMA gesetzt. Die Familie beauftragte das Unternehmen des Tirolers Markus Schafferer exklusiv mit der Entwicklung und Vermarktung des „Hauses am Schottentor“.

„Das Interesse an der Immobilie war groß, wir haben zahlreiche Gespräche mit potenziellen Nachnutzern geführt“, erzählt Schafferer. Nach der Prüfung unterschiedlichster Konzepte gibt die PEMA Gruppe nun bekannt, dass eine Supermarktkette mit großem Gastronomiebereich im Erdgeschoß einziehen wird. Die Stockwerke darüber sind als Büroräume für einen Konzern vorgesehen, im Keller werden Safes und Tresore von einem Finanzdienstleister genutzt.

Nach dem geplanten Umbau wird der Supermarkt im Jahr 2019 eröffnen.

Über die Immobilie
Das „Haus am Schottentor“ im Banken- und Börsenviertel Wiens entstand von 1910 bis 1912 als Hauptgebäude für den Wiener Bank-Verein. Das Gebäude liegt an einem der prominentesten und verkehrsgünstigsten Plätze Wiens und gilt mit seinen 26.000 Quadratmetern auf sechs Stockwerken und drei Kellerebenen als sezessionistisch-neoklassizistisches Juwel der Stadt.